bewältigung der diagnose

 

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MS ist eine chronische Krankheit, die man nicht heilen kann. Es ist deshalb verständlich, dass praktisch alle Betroffenen bei der Diagnose anfänglich mit einem Schock reagieren. Das ganze Leben scheint auf den Kopf gestellt zu sein. Nichts ist mehr so wie vor der Diagnose. Tausend Fragen schwirren einem im Kopfe herum: Kann ich meine Zukunftspläne überhaupt noch umsetzen? Bleibt der Partner/in bei mir? Kann ich meine Arbeitsstelle behalten? Ist eine Karriere im Beruf trotz MS möglich?


Die Antwort auf diese Fragen muss jeder für sich selber finden. Hilfe und Unterstützung erhalten Sie dabei von MS-Beratungsstellen, MS-Schwestern, Selbsthilfeorganisationen und von behandelnden Arzt.


Informiere dich so gut wie möglich über die MS und deren Folgen. Je mehr man weiß und je realistischer die Erwartungen bezüglich der Krankheit sind, desto eher wird man in der Lage sein, die Situation jederzeit richtig einschätzen und die korrekten Entscheidungen für Ihr Leben zu fällen. Wissen hilft auch gegen unnötige Ängste.


Ziel eines jeden MS-Betroffenen ist es, einen Weg zu finden, auf bestmögliche Weise mit der Krankheit zu leben. Die Unterstützung von Familie, Freunden, Schwestern und Ärzten sowie verschiedener Institutionen kann helfen, die Treppe (Abbildung) hinaufzusteigen.

Wie lange der Einzelne dazu braucht, eine Stufe zu bewältigen , ist individuell ganz verschieden: manche nehmen auch gleich mehrere Stufen aufeinmal!